Abraham - Vater der Glaubenden

Der biblische Berg Moriah ist mit der Person des Abraham verbunden.

Abraham ist nach dem Buch Genesis der erste Mensch, zu dem Gott gesprochen hat: "Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde." (Gen 12, 1) Abraham gehorchte dem Ruf und wanderte nach Kanaan aus.

Sein Glaube wurde von Gott auf die Probe gestellt. Wiederum im Buch Genesis wird erzählt, wie Gott das Opfer seines Sohnes fordert, des Sohnes, den Gott ihm doch als ersten vieler Nachkommen geschenkt hatte: "Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Moriah und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar." (Gen 22, 2) Abraham gehorchte. Und Gott verzichtete auf das Opfer des Sohnes, weil Abraham ihm das Opfer des Gehorsams gebracht hatte.

So wird Abraham der Vater des Glaubens und der Glaubenden, der "Vater vieler Völker". Der Jakobusbrief des Neuen Testaments schreibt über ihn: "So hat sich das Wort der Schrift erfüllt: Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet, und er wurde Freund Gottes genannt." (Jak 2, 23)

 

Juden, Christen und Moslems berufen sich auf Abraham und führen ihren Glauben auf ihn zurück. Deswegen nennt man sie auch "abrahamitische Religionen".

Der Glaube des Abraham, der sich auf dem Berg Moriah gezeigt hat, und der Berg Moriah als Ort, an dem Gott Abrahams Glaubensgehorsam als Opfer angenommen hat: Das sind die Grundlagen der Namensgebung unseres Hauses.

 

Wir sehen die Haltung Abrahams als Vorbild unseres Glaubens an. Daran erinnert uns der Grundstein im Foyer unseres Hauses, ein Symbol für den Berg Moriah.

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