Mensch des Glaubens - Freund Gottes

Wie Abraham Menschen des Glaubens und Freunde Gottes werden: Das ist der Wunsch der Mitglieder unserer Priestergemeinschaft. Und das ist ein Lebensziel, das wir auch allen wünschen, die bei uns zu Gast sind.

 

Dezent und deutlich zugleich wollen wir darauf hinweisen. Verschiedene "Denkmale" in unserem Haus laden ein, daran zu denken:

Die Schönstattkapelle neben unserem Haus trägt den Namen "Moriah Patris" (Moriah des Vaters). Sie erinnert durch diesen Namen an Pater Josef Kentenich, den Gründer der Schönstattbewegung und auch unserer Gemeinschaft. Er hat sich den Glauben Abrahams und dessen Glaubensopfer auf Moriah zum Vorbild genommen, als er in das Konzentrationslager Dachau ging.

Der "Dachau-Altar" in der kleineren der beiden Hauskapellen ist eine bedeutsame "Reliquie". Aus einem einfach Holztisch fertigten die Insassen des KZ Dachau ihn für die Kapelle im Block 26 an, in der die in Dachau inhaftierten Priester seit 1941 täglich die Heilige Messe feiern durften. Auch Pater Kentenich hat an diesem Altar zelebriert. Durch die Vermittlung des KZ-Priesters Heinz Dresbach bekamen wir diesen Altar von den Schwestern des Karmel Dachau geschenkt. Er erinnert uns an den Glaubensmut vieler Dachauer Priester.

Insbesondere erinnert uns der "Dachau"-Altar an Karl Leisner. Er war Schönstätter. Seine Priesterweihe gehört zu den spektakulärsten der Kirchengeschichte: Am 17.12.44 wird der Schwerkranke im KZ - von der SS unbemerkt - durch seinen Mithäftling Bischof Gabriel Piquet von Clermont-Ferrand zum Priester geweiht. Am 26.12.44 kann er an diesem Altar seine erste und einzige Heilige Messe feiern. Nach seiner Befreiung stirbt er am 12.08.45. Sein Grab befindet sich in der Krypta des Xantener Domes. Karl Leisner wurde 1996 von Papst Johannes Paul II. im Berliner Olympiastadion selig gesprochen.

In der großen Hauskapelle weist uns der nach einem Entwurf von Ernst Alt gefertigte Altar auf den Zusammenhang zwischen dem Glauben Abrahams und dem Kreuzesopfer Jesu hin: Auf und in den an die Opfer des Alten Bundes anspielenden Tieropfer-Altar mit den vier Hörnern ist das Kreuz als Symbol der Lebenshingabe Jesu gelegt. Auf ihm feiern wir die Eucharistie, das Opfermahl des Neuen Bundes. Für dieses Opfer ist der Glaubensgehorsam Abrahams ein Vor-Bild.

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